Dienstag, 23. Januar 2007

„geschichte-online“ – ein virtuelles Lernobjekt

Die Internetseite "geschichte-online", vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie vom Institut für Geschichte der Universität Wien ins Leben gerufen, bietet einen Leitfaden oder vielmehr einen Baukasten, anhand welchen sich das wissenschaftliche Arbeiten für den Historiker erlernen lässt.
Die Seite besteht aus vier Abschnitten, 4 Module genannt.

Modul 1 widmet sich ganz dem Thema "Wissenschaftliches Arbeiten". Wie man vermuten kann, soll dieses Modul in die Welt der wissenschaftlichen Arbeit einführen und die wichtigsten Regeln und Anhaltspunkte für den "werdenden Wissenschaftler", was die "korrekte Verarbeitung" seines erarbeiteten Wissens betrifft, bereithalten.

Modul 2 mit der Überschrift "Literatur- und Informationsrecherche" steht ganz im Zeichen der wissenschaftlichen Literaturrecherche. Vorgehensweisen werden erläutert und anhand von Online-Kursen das notwendige Wissen anschaulich vermittelt.

Das Modul 3 "Geschichtsdidaktik" soll eine Einführung und Hilfestellung für jene
Historiker bieten, welche an österreichischen Schulen Geschichte lehren möchten.

Das Schaffen eigener Webseiten steht im Modul 4 "Hypertextcreator" im Brennpunkt.
Über diese Art der Wissensverarbeitung und Wissensvermittlung haben wir im Zuge dieser Lehrveranstaltung ausführlich diskutiert. Bei „geschichte-online“ hat man jetzt die Möglichkeit dies praktisch zu versuchen, ein nützlicher und hilfreicher Ansatz.
Die Übung "Zitat, Zitierregeln, Anmerkungen" ist vielleicht nicht so "unterhaltsam" wie es von Lernprogrammen oftmals erwartet wird, aber ich denke die Sachlichkeit der Menüpunkte und die kurzen Übungen überzeugen dennoch. Kurz und sachlich werden die Themen angesprochen, kurz kommt vielleicht ein Schulbuchcharakter auf, der sich durch die Übungen aber ein wenig zerstreuen lässt. Ich habe für mich die Aufgaben Schritt für Schritt durchgearbeitet und bin von der Herangehensweise und vom Aufbau der Seite durchaus überzeugt. Ich muss aber gestehen, dass mir die Seite nicht ganz neu war, da ich die Seite schon für eine einführende Lehrveranstaltung in Verwendung hatte. Schon damals hat mir die Seite gute Dienste für meine ersten Schritte in der wissenschaftlichen Arbeit geleistet.

Montag, 15. Januar 2007

Zusammenfassung und Kommentar

von Wolfgang Schmale, "Geschichte im Netz - Praxis, Chancen, Visionen"

Wolfgang Schmale (ver-)führt in eine äußerst positivistisch angedachte "Vision" des Mediums Internet. Viel genauer, er führt die Möglichkeiten des mulitimedialen Netzwerkes und die darin liegenden Bedeutungen und Möglichkeiten für die Geschichtswissenschaft vor Augen.
Schon in meinem vorangegangenen Beitrag, indem über Bloggen und Hypertexte diskutiert wurde, habe ich meine gleichfalls positive Meinung gegenüber den WWW zum Ausdruck gebracht.

Auch wenn mir die Vision von Geschichtswissenschaft verpackt in Videospielcharakter ein wenig aufstösst, so ist es dennoch eine mögliche logische Weiterführung des bisher Erreichten. Ein Ansatz in diese Richtung bietet neben zahlreichen Programmen eben auch der Hypertext. Das Schöpfen aus dem Informationspool, wird durch gezielte Vernetzung, neben einem individuellen "Informations-erlebnis" auch zwangsläufig zur "wissenschaftlichen Unterhaltung" für jedermann durch die Multimedia-eigenschaften des WWW.

Und genau hier sehe ich die größten Schwachpunkte, neben der viel gerühmten Schnelligkeit, die die von mir gesehenen Probleme dieses "Systems" verstärken.
Einerseits stellt sich für mich, das schon oftmals angesprochene Problem der Qualitätssicherung in diesem Informationspool als ein zunehmend verstärktes dar, andereseits sehe ich den von Schmale elegant "Elfenbeinturm der Wissenschaft" bezeichnet, ihm Gegensatz zu ihm, leider schon in seinen Grundfesten entstehen. Ich glaube leider sagen zu müssen, daß selbst wenn die Qualitätsstandards gesichert wären, der Ideale Gedanke vor der rohen Ökonomie kapitulieren wird und in dem Informationspool leider nicht von jedem "gefischt" werden darf, zumindest nicht ohne einen finanziellen Beitrag. Den Vorteil der Geschwindigkeit sehe ich ein wenig getrübt, sehe ich doch die Gefahr das Schnelligkeit über Inhalt gestellt wird. Bleibt da noch Zeit zur qualitativen Analyse?

Nichts desto trotz möchte ich mich Wolfgang Schmales Aufruf an alle Historiker das Internet zu nutzen anschließen.
Die Chance muß auf jedenfalls genutzt werden, indem wir das WWW praxisnah nutzen, wie Schmale auffordert.

Wie positiv solche diskutierte Entwicklungen in der Praxis sein können, habe ich nicht nur in dieser Lehrveranstaltung erfahren, sondern schon bei Prof. Rathkolb der seine LV durch das Internet unterstützt. (Prof. Rathkolb bietet seine Vorlesung als multimedialen Mitschnitt auf der e-learning Seite der Universtiät Wien an. www.univie.ac.at/ZID/elearning)

Dienstag, 19. Dezember 2006

Zusammenfassung und Kommentar

Schreiben für das WWW: Bloggen und Hypertexten

Gasteiner, Martin/Krameritsch, Jakob: Schreiben für das WWW: Bloggen und Hypertexten, in: Schmale, Wolfgang (Hg.):Schreib-Guide Geschichte, 2. Aufl.,Wien 2006 (UTB), S.243 - 271.

Der Text von Gasteiner und Krameritsch mit dem oben genannten Titel, will nicht nur die Möglichkeiten des Webblogs aufzeigen, er will viel mehr noch motivieren, die Chance des (wissenschaftlichen) Austauschs wahrzunehmen und zu nutzen.

Die Möglichkeiten des "bloggens" sind, wie erwähnt vielseitig und gehen weit über die bloße Führung eines Journals hinaus. Ein Webblog bietet die Möglichkeit sein erarbeitetes Gedankengut transparent zu publizieren und dafür von einem breiten Publikum, wenn man es zulässt, kritisiert zu werden. Der Lerneffekt liegt auf der Hand. Auch wenn sich in der Studiengruppe M4, der ich, wie man sicher schon bemerkt hat, auch angehöre, der Austausch sehr beschränkt, muß ich den Autoren dahingegend zustimmen, das die Möglichkeit einer Schaffung einer eigenen "Diskurs - Plattform" Mithilfe eines Weblogs sicher einige Vorteile mit sich bringt. Vorteile wie örtliche Ungebundenheit und ein breiteres "Publikum". Man lernt seine Gedanken geziehlt zu Veröffentlichen, man legt die Scheu ab kritisiert zu werden und freut sich nahezu darauf. Dahingehend kann ich den Autoren zustimmen. Auch bezüglich der Einfachheit des Mediums, welche es noch als Vorteil zu nennen gilt kann ich mich der Meinung des Textes nur anschließen.
Wie die Autoren auch anschaulich ausführen bietet ein Weblog den Vorteil sein Wissen und die eigene Entwicklung des Lernprozesses transparent wiederzugeben und zu verfolgen, was sich in Details wie einer Linksammlung wiederspiegeln kann.
Dieses "NETZ" - Werk sollte meiner Meinung nach gerade in Zeiten Universitärer Sparprogramme besonders genutzt werden, denn wie die Autoren auch bemerken, bleibt kaum noch der "klassische Raum" um sich auszutauschen, sich einer Diskussion zu stellen und dadurch zu lernen. Gerade dieser Ausstausch und der Diskurs ist ja, meiner Meinung nach, das schlagende Herz der Geisteswissenschaften. Auch wenn das Web sicher nicht nur Vorteile hat, so stellt es doch gerade im Bezug auf "Verteilung und Transfer" von Wissen einen Quantensprung dar.

Montag, 4. Dezember 2006

Zusammenfassung und Kommentar

Hypertext

aus Gasteiner, Martin/Krameritsch, Jakob: Schreiben für das WWW: Bloggen und Hypertexten, in Schmale, Wolfgang (Hg.): Schreib-Guide Geschichte, 2.Aufl.,Wien 2006, S.243 - 271.

Der Text führt in die neuen Möglichkeiten ein, die "Hypertext" bereithält. Durch Assoziation und Vernetzung entsteht mit Hilfe des Computers ein "Netzwerk" von Texten, welche den Prinzipien der Nichtlinearität folgen. Durch diesen Wegfall der chronologischen Ordnung bietet sich für den Benutzer oder besser Leser ein ganz eigene und durch den Computer "neue" Möglichkeit des Wissenserwerbes. Es ist ungleich spannender als ein Lexikon, denn Dank der mulimedialen Möglichkeiten, führt ein Link nicht nur zu weiterführenden themenverwandten Texten, sondern bietet daneben auch Platz für eine Vielzahl an audio-visuellen Quellen zur Vervollständigung, sofern der Verfasser dies anbieten möchte. Ein Hypertext stellt durch seine Querverbindungen und durch die Tatsache, dass man ihn nur "on-screen" lesen kann, eine große Herausforderung für den Autor dar. Er muss nicht nur darauf achten die Länge des Textes für diese Konsumart sinnvoll zu halten, sondern auch den Text an das "Netzwerk" anpassen, so dass eine Planung und Absprache mit eventuellen Co-Autoren unabdingbar ist.
Der Text muss sich einfügen, soll natürlich nichts an seiner Wissenschaftlichkeit verlieren und soll verleiten, sich weiter in die angeführte Materie zu vertiefen.
Gerade in dieser Vertiefung liegt nun der Reiz. Im Text wird es charmant "verzetteln" genannt, in Analogie der Zettelkästen. Per Mausklick ist es Dank Assoziation und Vernetzung möglich aus verschiedenen Blickwickeln ein Thema zu erlesen was die Sache nicht nur für Historiker wahnsinnig interessant macht. Die Seite "pastperfect" stellt ein wunderbares Beispiel für die Möglichkeiten von Hypertexten dar. Anhand dieses Projektes wurde auch die Komplexität solcher Netzwerke beschrieben, die, wie schon erwähnt, bei der Erstellung der Texte eine Weitsicht für das Gesamte erfordert. Überdies hinaus werden solche Projekte, nicht zuletzt des großen Themenpools wegen, durch ein Autorenteam zum Leben erweckt, welches selbst nur im Teamwork und durch das setzen von Standards zu einem Ergebnis kommt, das unter www.pastperfect.at betrachtet werden kann.

Der Text führt anschaulich die Möglichkeiten des Hypertextes dar. Er zeigt gezielt die Komplexität dieses neuen schriftstellerischen Mediums dar. Das Ergebnis überrascht dank dieser immer wieder genannten Komplexität selbst die Mitwirkenden solcher Projekte, wie im Text erzählt wird. Mir selbst bleibt nur der Rat, sich das Ergebnis der genannten Projektseite "pastperfect" anzusehen - es werden die Vorteile sofort klar.

Dienstag, 28. November 2006

Pastperfect - ein virtuelles Lernobjekt

www.pastperfect.at

Geschichte Europas zwischen 1492 und 1558

Obgleich es in der Geschichtswissenschaft, eine Reihe von Möglichkeiten gibt, um einen Zugang zu verschiedenen Themen zu erhalten, bietet die Seite „Pastperfect“ eine gelungene Auswahl mit den Bereichen EREIGNISSE, KONTEXTE, REZEPTION und REFLEXION.

Die für mich spannendste Rubrik EREIGNISSE führt, wie der Name schon verrät, durch zahlreiche historisch bedeutsame Geschehnisse zwischen 1492 und 1558. Überschriften, die ein wenig an Schlagzeilen erinnern, führen durch die angebotene Zeit. So beginnt die Rubrik mit der Konstruktion des „Erdapfels“ von Martin Behaim 1492 und endet mit der Bettelordnung von Köln 1558 um nur zwei der wirklich zahlreichen Themen zu nennen.

Die Schaffung von KONTEXTEN erfolgt in 18 Themen, in denen vor allem die Auswirkungen auf die Gesellschaft und den Einzelnen dieser Epoche betrachtet und analysiert werden. So setzt man sich mit dem Alltag genauso wie mit der Frauenwelt, der Kunst und der Religion auseinander, um nur einige zu nennen.

Spannend der Zugang durch die Rezeption. Die Möglichkeit, seine eigenen Betrachtungen und Feststellungen, in Bezug auf die dargestellte Geschichte zu verfeinern und vielleicht sogar der Ansporn die Texte für sich selbst noch zu ergänzen, falls dies überhaupt noch möglich ist, wird auf dieser Webseite durchaus geboten.

Wie gleich zu Beginn angeführt bietet die Rubrik REFLEXION, die Möglichkeit, Essays und Erfahrungsberichte zu studieren, welche nicht ganz unkritisch neue Denkanstösse schaffen sollen und Querverbindungen zwischen Literatur, Medien und Geschichte entstehen lassen.

Müsste ich das Projekt „Pastperfekt“ beschreiben so würde ich am liebsten die Startseite von „Pastperfect“ zitieren in der steht, dass „ein datenbankgestütztes Hypertextnetzwerk mit über 700 Texten von mehr als 60 AutorInnen ein assoziatives und gezieltes Navigieren durch Raum, Zeit und Inhalt ermöglicht.“ Und es scheint gelungen zu sein. Ich habe noch keine dichtere und zugleich transparentere Seite, welche Geschichte so vielseitig behandelt, gesehen.

Es gibt mehrer Möglichkeiten um in das Wissen von „Pastperfect“ einzutauchen. Man kann dies grundsätzlich in einer „Textversion“ tun, welche natürlich nicht den Charme der „Flashversion“ besitzt. Man findet sich schnell zurecht und kann entweder in der Menüleiste das Thema seiner Wahl suchen oder sich auch des „Zeitrades“ bedienen um auf die gesuchten Zeitabschnitte zu kommen. Auch bietet sich die Europakarte an, auf welcher geschichtsträchtige Orte für das jeweilige gefundene Jahr aufleuchten und per Mausklick den Text dazu liefern. Natürlich passen sich die „Ereignisse, Kontexte und Rezeptionen" den jeweilig gewählten Thema an, was gerade den Reiz dieser Seite ausmacht.

Die Frage, ob die Seite wissenschaftlichen Standards gerecht wird, würde ich mit ja beantworten. Die Inhalte sind klar strukturiert und bieten durch ihre Vernetztheit einen wahrlich breiten Überblick und Einblick in verschiedenste Themen des dargestellten Zeitabschnittes. Die größte Chance, welche die Seite dem Benutzer bietet ist, so finde ich, der per Mausklick veränderbare Zugang, welcher ganz einfach nicht nur die Komplexität von Geschichte vor Augen führt sondern vielmehr dazu verleitet, selbst seinen eigenen unkonventionellen Ansätzen zu folgen. Die Seite verleitet geradezu sich dem Wissensstrom hinzugeben, der sich auf wirklich elegante Weise über einen ergießt, was sicher keinen Zufall darstellt.

Die Seite ist spannend. Ich glaube daher, dass die Seite, gerade was auch den sicher gewünschten Lerneffekt betrifft, enorm positiv auffällt. Sie hat eine wunderbare Dynamik und entführt den Benutzer geradezu in Sachgebiete, mit denen man sich Ursprünglich nicht auseinandersetzten wollte. So ist es mir zumindest ergangen und wahrscheinlich auch anderen Benutzern. Ich muss gestehen die Seite hat mir einige Facetten der Geschichte und der Geschichtswissenschaft dargelegt mit denen ich mich zuvor nicht so ausführlich auseinandergesetzt habe. So lautet mein Fazit für diese Seite: lebendige, komplex dargestellte und fast greifbare Geschichte. So toll kann Wissenschaft sein.

Dienstag, 21. November 2006

Die Internetseite historicum.net

Geschichtswissenschaften im Internet
www.historicum.net


Die Internetseite versteht sich selbst als ein „Netzwerk der Geschichtswissenschaften“ und möchte privaten Interessenten genauso wie Wissenschaftlern und Institutionen die Möglichkeit geben sich unter einem gemeinsamen Dach auszutauschen. Die Seite wird von dem gleichnamigen Verein angeboten. Die Geschäftsstelle ist an der Universität zu Köln beheimatet. Die Seite versucht neben der Bereitstellung eines breiten Angebots von geschichtswissenschaftlichen Themen auch die der Aufarbeitung von Fragestellung mittels zahlreicher sorgfältig ausgewählter Links zu ermöglichen. Interessant, schon jetzt vorweggenommen, sind die länderspezifischen Verlinkungen. Auch hier finden wir, wie bei der zuletzt beschriebenen Seite clio-online, die Möglichkeit der eigenen ständigen Verbesserung (siehe Menüpunkt: Lehren & Lernen).

Die fünf Hauptmenüpunkte HOME, THEMEN, LÄNDER, RECHERCHE sowie LEHREN & LERNEN stehen übersichtlich auf der Startseite zur Auswahl. Es soll nun im Folgenden näher auf sie eingegangen werden.

HOME

Wie es zu vermuten ist, bietet dieser Menüpunkt einen breiten Überblick über die wesentlichen Inhalte der Seite. Sehr nützlich finde ich die Dominanz der sicht unter der Überschrift „NEU IM PORTAL“ befindlichen Neueinträge. Hier kann dem findigen Forscher und Interessierten keine aktueller Eintrag zu den wesentlichsten Sachthemen entgehen. Nebenher findet sich noch eine kurze Auflistung der auf der Seite befindlichen Themen sowie ein kurzer Überblick über die neuen Einträge des bestehenden Forums. Verwiesen wird auch auf Partner & Förderer denen jeder Geschichtsinteressierte natürlich zu Dank verpflichtet ist.

THEMEN

Unter diesem Menüpunkt verspricht die Seite ein epochen- und themenorientiertes Angebot und in der Tat wird dieses auf höchst interessante Weise auch gehalten. Überschriften wie Reformation, Achtzigjähriger Krieg, Napoleon Bonaparte, um nur einige exemplarisch zu nennen, führen gezielt und mit gut durchdachten Untermenüs in die Materie ein. Sie sind, so finde ich, äußerst gut erläutert und kontextualisiert. Zahlreiche Quellenhinweise und Links runden das jeweilige Thema gekonnt ab und ermöglichen gezielte Recherchen in eigener Sache. Eine nützliche Kleinigkeit sei noch äußerst positiv erwähnt, unter vielen Texten steht die empfohlene Zitierweise, somit wird man geradezu eingeladen die Texte wissenschaftlich weiter zu nutzen.

LÄNDER

Das selbst gesetzte Ziel, das unter diesem Menüpunkt erreicht werden soll, so schickt historicum.net gleich auf der Startseite dieses Menüpunktes voraus, ist der „Aufbau eines umfassenden, epochenübergreifenden Informationssystems zur europäischen Kultur und Geschichte“ . Ein großartiges, wenn auch erst am Beginn stehendes Ergebnis kann begutachtet werden. So kann man, wie z B. unter dem Menüpunkt FRANKREICH, den ich exemplarisch vorstellen möchte, unter den Themen „Epochen“, „Politik-Staat-Verwaltung“ sowie „Europa/Deutschland“ wählen. Eine wahre Flut an Quellen erwarten den Benutzer und ermöglichen einen breiten und tiefen Einblick auf Frankreichs Geschichte. Sehr hilfreich sind die Wörterbücher, welche unter dem Menüpunkt „Materialien – Werkzeuge“ zu finden sind. Nennenswert auch die unter der Überschrift „Wissenschaft“ stehenden Archive, Bibliotheken sowie Universitäten des jeweiligen Landes, auch sie helfen bei vertiefender Recherche sicher weiter. Alles in allem ist der Menüpunkt „LÄNDER“ ein meiner Ansicht nach sehr gelungener, welcher nicht nur zur historischen Erkenntnisgewinnung verhilft, sondern durchaus auch für mehr internationales Verständnis sorgen kann.

RECHERCHE

Dieser Menüpunkt bietet eine wirklich breite Sammlung an Links, welche eine quantitative und qualitative Bereicherung für jeden „Suchenden“ darstellen. So hat man die Möglichkeit die Recherche online in zahlreich angeführten Bibliothekskatalogen und Institution durchzuführen. Von digitalisierten Quellen bis hin zu Fachlexika steht dem interessierten Benutzer eine Vielzahl von Datenbanken zur Verfügung, mit deren Hilfe er sein Wissen nicht nur vergrößern sonder auch belegen kann.

LEHREN & LERNEN

Wie der Name der Rubrik schon vorwegnimmt, soll der Menüpunkt eine Hilfestellung für Lehrende und Lernende sein. Er bietet neben einer Archiveinführung und Hinweise für das Vorgehen bei Recherchetätigkeiten auch nützliche Hinweise in der Verwendung eines Computers in der Geschichtswissenschaft. Natürlich wird auch in diesem Zusammenhang die praktische Bedeutung des Internets für Geschichtswissenschaft aufgezeigt und mit zahlreichen Links erneut untermauert.

Dienstag, 14. November 2006

Beschreibung von Clio-online

Fachportal für die Geschichtswissenschaften
www.clio-online.de

Clio-online ist, wie auch auf der Startseite angeführt, ein Internet Portal, welches sich als "zentraler Einstiegspunkt für die Geschichtswissenschaften ins Internet" sieht. In der Tat ist die Seite mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, welche von Recherchetätigkeiten bis hin zur Auffindung eines beruflichen Betätigungsfeldes unterstützend und hilfreich sind. Angeboten wird die Seite von der Humboldt-Universität zu Berlin die mit zahlreichen Partner die dieser Seite zu dieser Qualität verholfen haben. Auch International ist die Seite leicht zu verwenden und weiterzuempfehlen, denn all ihre Funktionen sind wie selbstverständlich auch in Englisch verfügbar.

Folgend sollen die 8 Hauptmenüpunkte beschrieben werden:
Über Clio, Rezensionen, Web-Verzeichnis, Institutionen, Forscher/innen, Guides, Chancen, Suche

Über Clio

Der Menüpunkt klärt über die grundsätzliche Intension der Seite auf. Es werden Mitarbeiter, Partner, sowie die Redaktion angeführt, genauere rechtliche Hinweise gegeben sowie das Impressum zur Einsicht gebracht. Die Verlinkung zu Partner Seiten ermöglicht eine weitere Vertiefung der Recherchemöglichkeiten.
Nützlich finde ich auch den Menüpunkt "Mein Clio" mit dessen Hilfe man das Fachportal für seine eigenen Bedürfnisse modifizierten kann.
Ansonsten bietet dieser Menüpunkt, der auch als Startseite angelegt hat eine schnelle Übersicht und führt zu den wesentlichen Schwerpunkten der Seite.


Rezensionen

Der Button "Rezensionen" führt zu einer Suchmaschine welche, wie der Name vermuten lässt, auf geschichtswissenschaftliche Rezensionen spezialisiert ist.
Wie auch bei anderen Suchmaschinen ist es möglich, zwischen "einfacher" und "erweiterter" Suche zu wählen, um den jeweiligen Text zu finden.
Auch hier verleitet der Unterpunkt "Partner", Webseiten anderer Institutionen aufzusuchen, was durchaus seinen Nutzen haben kann.


Web-Verzeichnis

Das Web-Verzeichnis bietet neben Publikationen über den aktuellen geschichtswissenschafltichen Stand verschiedener Themen auch Links zu zahlreichen Online-Katalogen und Institutionen. Besonders hilfreich und interessant sind überdies die Menüpunkte "Materialien" und "Nachschlagewerke". Per Mausklick können hier zB.: historische Textpassagen gelesen werden und somit die eigene Arbeit zu einem Sachthema enorm beschleunigen und unterstützen.

Institutionen

Clio-online bietet mit diesem Punkt ein Verzeichnis fast aller wichtige Institutionen der Geschichtswissenschaft. Neben der Suchfunktion sind die Ergebnisse mit der jeweiligen Homepage der Institution verlinkt und ermöglichen somit auch einen leichten direkten Zugang und Kontakt.

Forscher/innen

Ähnlich wie bei dem zuletzt erwähnten Menüpunkt, ist es dem Benutzer möglich, mittels Suchmaschine, führende Wissenschaftler/innen in Bezug auf ein Sachthema oder des Namens ausfindig zu machen und mit ihnen in Kontakt zu treten.

Guide

Die "Führung" erfolgt entweder "übergreifend, thematisch oder regional" vorgefiltert und soll in Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft genauso einführen wie sie grundlegende methodische Vorgehensweisen zu erklären und darstellen versucht. Die Links bieten Hilfestellung und leiten zu thematisch sehr informativen und hilfreichen Seiten zahlreicher Institutionen weiter.

Chancen

Alles rund um den beruflichen Werdegang von Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen soll hier angeboten werden. Von Praktikumsplätzen bis zu Stellenbörsen soll hier der Benutzer leicht und übersichtlich Angebote recherchieren können. Interessant auch die Möglichkeit sich über zahlreiche Stipendien und Förderungsmöglichkeiten ausführlich zu informieren.

Suche

Eine gelungene Suchmaschine, mit der man nicht nur innerhalb der clio-online Seite schnell das gesuchte Thema finden kann.

Montag, 6. November 2006

...

Versuch einer Beurteilung von Qualität und Zuverlässigkeit der Webseite "Europaquellen" (http://www.univie.ac.at/igl.geschichte/europaquellen) anhand einer Checkliste von Wolfgang Schmale und Martin Gasteiner angeführt in "Kurze wissenschalftiche Arbeiten schreiben", in: Schmale, Wolgang (Hg.):Schreib-Guide Geschichte, 2. Aufl.,Wien 2006.

Inhaltliche Kriterien

Verantwortlicher Leiter der Seite ist Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schmale. Die Webseite wird von der Gerda Henkel Stiftung Düsseldorf gefördert. Es besteht ein Autorenkollektiv. Als Impressum könnte man die Kopfzeile der Seite verstehen, eine eindeutige Zuordnung mit dem Titel Impressum ist aber nicht aufzufinden. Die Seite hat eine Anbindung an die Universität Wien und wird von der Institutsseite IGL Geschichte angeboten und verwaltet.
Die Seite bedient ein geziehltes Publikum mit einem Interesse an europäischer Geschichte.
Wie selbst auf der Seite erwähnt stehen im Zentrum des Interesses, Quellen in Form von Drucken des 17. Jahrhunderts. Das Erscheinungsbild der Seite ist farblich für mich eher nüchtern und klar, was vielleicht sogar beabsichtigt wurde. Die Texte sind für mich klar strukturiert und schlüssig in die Seite eingebaut. Die Autoren zeigen ihre Quellen auf und folgen somit den wissenschafltichen Ansprüchen, welchen die Seite genügen will.
Es wird der Zweck und die Idee der Seite erklärt und dargelegt. Auch die Verwendungsmöglichkeiten werden kurz und prägnat erläutert, so das der Benutzer sofort weiß, ob es das für Ihn relevante Gebiet betrifft. Am Ende der Startseite verspricht ein Satz die ständige Aktualisierung. Ein Datum wann dies das letzte Mal erfolgte, konnte aber von mir nicht gefunden werden. Links wurden sinnvoll und auch im ausreichenden Maße gesetzt, so dass der Benutzer das "gefundene Wissen" weiter vertiefen und ausbauen kann.


Kriterien zur Benutzerfreundlichkeit

Die Seite folgt, meiner Meinung nach, einem sehr logischen und einfachen Aufbau, was die Übersichtlichkeit sehr fördert. Farben und Formen sind, wie ich schon erwähnt habe, so finde ich, eher nüchtern und klar gehalten, was aber bei dem Zweck, welche die Seite zu erfüllen hat, durchaus nicht störend ist. Die Schrift sowie die Symbole sind gut lesbar und erkennbar.
Eine Druckfunktion habe ich nicht finden können. Die Seite lässt sich auch bei einer langsameren Internetverbindung noch sehr gut bedienen und verwenden, da sie mit keinen aufwendigen Animationen ausgestattet ist. Das fehlen von Werbung ist positiv aufgefallen.
Der Button "Feedback" auf der Startseite ermöglicht jeden Verwender der Seite auf einfachstem Wege in Kontakt mit den Verantwortlichen der Webseite zu treten.

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Aktuelle Beiträge

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Haben Sie sich das Modul 3 näher angschaut? Was...
Romberg - 25. Jan, 06:32
„geschichte-online“...
Die Internetseite "geschichte-online", vom Institut...
andreasnemeth - 23. Jan, 00:12
Kommentar Schmale
Es freut mich, dass wenigstens einer aus dem Kurs mal...
Schmale - 17. Jan, 17:15
Zusammenfassung und Kommentar
von Wolfgang Schmale, "Geschichte im Netz - Praxis,...
andreasnemeth - 15. Jan, 20:20
Beweis steht noch aus
Was das Web für die Vernetzung von Personen zwecks...
jan.hodel - 30. Dez, 16:29

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